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Wenn Sie wissen wollen, was eine Taufe genau bedeutet, was Kerze, Kleid sowie vor allem Wasser damit zu tun haben, dann klicken Sie hier: Katholisch für Anfänger

7 Gründe, sein Kind taufen zu lassen

1. Danke sagen und um Ambo
Gottes Schutz bitten

Die Geburt eines Kindes ist immer wieder ein Wunder.
Alle, die solch ein Wunder in ihrer Umgebung erleben, spüren eine große Dankbarkeit. In der Taufe danken die Eltern Gott dem Schöpfer für das neue Leben und bitten ihn darum, ihr Kind unter seinen Schutz zu stellen.

2. Gottes Liebe und Nähe wird spürbar
Auch wenn die Liebe Gottes für einen Menschen nicht von der Taufe abhängt, so verspricht Gott doch in der Taufe seinen Segen und seine grenzenlose Liebe. Nicht Leistung, nicht Schulabschluss, nicht  pädagogisches Geschick, sondern allein die Liebe zählt vor Gott. Eltern, die das wissen, können die Entwicklung ihres Kindes vielleicht etwas gelassener verfolgen: Wenn sie auf die Liebe hören, kann die Erziehung nicht ganz schief gehen.

3. Das Kind kann sich auch später noch entscheiden, ob es „Ja“ zum Glauben sagt
Auch wenn es als Baby oder Kleinkind getauft wurde, darf das Kind später selbstverständlich selber entscheiden, ob es an Gott und Jesus Christus glaubt. Es wird sogar zweimal „offiziell“ danach gefragt: Zuerst in der dritten Klasse bei der Erstkommunion und dann, wenn es Teenager ist, bei der Firmung. Entscheiden kann es sich natürlich nur, wenn es überhaupt von Gott und Jesus Christus weiß. Die Taufe bietet das Fundament dafür, dass ein Kind den Glauben in Familie, Gemeinde und Religionsunterricht kennenlernt und sich später wirklich frei entscheiden kann.

4. Das Kind gehört dazu
Auch wenn ein Kind nicht unbedingt getauft sein muss, um am Religionsunterricht teilzunehmen, so bringt Konfessionslosigkeit doch immer eine gewisse Unsicherheit
mit sich – bei Kindern wie bei den Eltern: Bietet die Schule einen Ethikunterricht an? Ist der Religionsunterricht nicht besser? Erhält das Kind die Erlaubnis, diesen Unterricht zu besuchen?
Viel wichtiger aber ist, dass ein getauftes Kind von Anfang an eine Heimat in seiner Gemeinde hat und dort zum Beispiel zu „seinem“ Kindergottesdienst gehen kann. Und - ob bei der Erstklässlersegnung oder beim Zubettgehen - mit jedem Segen, den ein Kind erhält, kann es erfahren, dass es zu Jesus Christus gehört.

 5. Das Kind hat Partner fürs Leben
In der Taufe erhalten die Kinder Paten. Sie haben also einen weiteren Erwachsenen an ihrer Seite, der Verantwortung für es übernimmt und es durchs Leben begleitet. Paten spielen vielleicht andere Spiele als die Eltern, haben Zeit für andere Unternehmungen und bringen den Kindern neue Ideen, Hobbys und Perspektiven nahe. Auch für die Eltern ist es schön, einen Freund oder Verwandten durch das Patenamt noch enger an die Familie zu binden. Paten helfen aber auch bei der religiösen Erziehung der Kinder.

6. Unser Kind bekommt einen Kompass fürs Leben
Die Geschichten und Worte von Jesus Christus und der Erfahrungsschatz der Bibel geben dem Kind eine grundlegende Orientierung für sein Leben.

7. Eine Taufe ist ein Anlass für ein fröhliches Familienfest
Eine Taufe ist ein schöner Anlass, das Kind im Kreis der Familie offiziell willkommen zu heißen, sich wieder einmal zu sehen und sich der Gemeinschaft der Familie zu versichern. So gibt die kirchliche Taufe der Familie nicht nur Gottes Segen mit auf den Weg, sondern schenkt ihr dazu ein fröhliches Familienfest.

Taufbecken

Gut zu wissen
Wo melde ich mein Kind zur Taufe an?
Im Pfarrbüro

Welche Unterlagen benötige ich?
Sie brauchen das Familienstammbuch und/oder die Geburtsurkunde Ihres Kindes. Außerdem brauchen Sie Namen und Adressen der Paten und deren Patenschein. Den erhalten die Paten bei ihrer Kirchengemeinde

Was kostet die Taufe?
D
ie Taufe ist grundsätzlich kostenlos.

Können wir unser Kind auch in einer anderen Gemeinde taufen lassen?
Ja. Sie können wählen, wo Ihr Kind getauft werden soll. Doch die Taufe bedeutet ja auch immer die Aufnahme in eine Gemeinschaft. Es ist also sinnvoll, Ihr Kind in der Gemeinde taufen zu lassen, in der Sie sich beheimatet fühlen.


Wie viele Paten sind erlaubt?
Nach katholischem Recht zwei. Suchen die Eltern weitere Begleiter für ihr Kind aus, können diese Taufzeugen sein.

Welche Bedeutung hat das weiße Taufkleid?
Es hat seinen Ursprung in der frühchristlichen Kirche. Die an Ostern neu Getauften zogen weiße Kleider als Zeichen für das neue Leben an, das sie in der Taufe empfingen. Auch heute bedeutet das Taufkleid: Du gehörst nun zu Jesus.

Muss man ein eigenes Taufkleid mitbringen?
Nein, wenn Sie kein Taufkleid besitzen, müssen Sie keines kaufen. Es reicht, wenn das Kind ein weißes Kleidungsstück trägt, zum Beispiel einen weißen Strampler oder einen weißen Body.

Muss der Vorname christlichen Ursprungs sein?
Das Kind wird auf den oder die Namen getauft, die Sie gewählt haben und die bereits vom Standesbeamten akzeptiert wurden.

Dürfen wir einen eigenen Pfarrer mitbringen?
Die Spendung der Taufe gehört zu den ureigensten Aufgaben der Ortsgemeinde. Sollte Sie jedoch einen Geistlichen in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis haben, der die Taufe Ihres Kindes gerne übernehmen würde, sagen Sie einfach Bescheid.

Und wenn mein Baby während der Taufe schreit?
Das kommt häufig vor. Der Taufende wird abwarten, bis sich Ihr Kleines beruhigt hat. Schließlich soll es sich wohl fühlen. Darum wird übrigens auch das Taufwasser angewärmt.

Wie kann man sich aktiv an der Tauffeier beteiligen?
Schön ist es, wenn Eltern, Paten oder Verwandte einige Fürbitten und Segenssprüche sprechen. Kinder könnten auch ihre Taufkerzen mitbringen, Fürbitten vorlesen oder sich mit Liedern und kleinen Gedichten an der Tauffeier beteiligen. Es ist immer schön, wenn kleine Kinder um das Taufbecken versammelt sind. So können sie die Taufe von der ersten Reihe aus mit verfolgen.
Bei dem Taufgespräch wird das alles besprochen. Dann erfahren Sie auch ganz genau, wie die Taufe ablaufen wird und was Sie wann sagen müssen.

Wer hält das Kind?
Die Mutter oder der Vater, sie bringen das Kind ja auch zur Taufe. Oft bittet der Pfarrer die Eltern, ihrem Baby ein Kreuzzeichen auf die Stirn zu zeichnen.

Wer darf das Kind segnen?
Das Wort „segnen“ heißt im Lateinischen „benedicere“ und bedeutet, jemandem etwas Gutes zu sagen. Deshalb kann jeder – auch ein Kind – den Täufling segnen.